Erwachsen werden
Erwachsen zu werden ist eine Herausforderung für Welpen und alle, die mit ihnen zusammen leben. Die niedlichen Kleinen werden immer selbstständiger und haben meist durch kleine Inkonsequenzen in der Erziehung bei unerwünschtem Verhalten schon Erfolg gehabt. Dieses zeigen sie dann immer häufiger.
Tägliches Training
Wenn Sie bisher das gemeinsame Training nicht ganz so ernst genommen haben, ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, sich täglich mit dem kleinen Racker zu beschäftigen. Denn es ist wichtig ihn regelmäßig daran zu erinnern, was von ihm erwartet wird. Die Maßnahmen, die sie in dieser Reifezeit ergreifen, werden direkten Einfluss darauf haben, was für ein Hund aus Ihrem Junghund letztlich wird. Um erfolgreich zu trainieren, sollten Sie folgende Schritte beachten.
Immer konsequent bleiben
Alle Mitglieder des Haushaltes sollten sich auf die Hörzeichen einigen und darauf, welches Verhalten akzeptabel ist oder nicht. Wenn Ihr Hund unterschiedliche Signale erhält, verwirrt ihn das nur. Ihre Worte sollten von Anfang an mit Ihren Taten übereinstimmen und sehr deutlich sein. Es ist wichtig, dass Sie sich vorher genau überlegen, was Sie Ihrem Vierbeiner beibringen und wie Sie das erreichen wollen.
Realistisch sein
Seien Sie realistisch hinsichtlich Ihrer Erwartungen. Ihr Kleiner wird nicht über Nacht zum perfekten Begleiter. Er erwartet von Ihnen immer die gleiche Freundlichkeit, wenn er sich erwünscht verhält und die gleichen Konsequenzen, wenn er Ihren Anweisungen nicht folgt. Er kann nicht verstehen, wenn er an einem Tag für etwas ausgeschimpft wird, was am nächsten Tag keine Beachtung findet – etwa, weil andere Familienmitglieder andere Vorstellungen von Hundeerziehung haben.
Erziehung rund um die Uhr
Beachten Sie, dass jedes Zusammensein mit dem Hund auch Training für ihn bedeutet! Jeder Rückruf ist ein Training und muss auch so behandelt werden. Kommt der Hund nicht, drehen Sie sich um und laufen Sie schnell von ihm weg. Sobald er Ihnen folgt, belohnen Sie ihn mit Leckereien oder einem Spiel.
Alltagsregeln festlegen
Wenn der Hund nicht auf die Couch darf, sollten Sie das immer durchsetzen, auch wenn Sie insgeheim vielleicht gar nichts dagegen haben. Schaffen Sie Tabuzonen für den Hund, zum Beispiel das Kinderzimmer. Sichern Sie die Tür durch ein Türgitter und erlauben Sie ihm nicht – auch nicht ausnahmsweise! – den Raum zu betreten.
Geduldig und ruhig bleiben
Sie sollten ebenfalls Spaß am Training haben. Wenn Sie wütend oder ärgerlich werden, nutzt das weder Ihrem jungen Hund noch Ihnen. Verschieben Sie das Training dann lieber auf einen anderen Zeitpunkt. Je weniger Freude Sie am Training haben, desto weniger wird Ihr Vierbeiner lernen. Die Kontrolle zu verlieren, wirkt sich zudem absolut nachteilig auf die kommenden Trainingseinheiten aus.
Spornen Sie Ihren Hund an! Die meisten Vierbeiner haben großen Spaß am Lernen und gemeinsamen Unternehmungen. Wenn er das gewünschte Verhalten zeigt, loben Sie ihn ausgiebig und geben ihm eine leckere Belohnung. Bemühen Sie sich, jede Trainingseinheit mit Lob zu beenden, so dass Ihr kleiner Racker sich schon auf das nächste Mal freut.